10 déc. 2013

Grenzüberschreitende Firmengründung: Catherine Trautmann antwortet !

Start Hop hat 2013 in Offenburg und in Strasbourg 5 grenzüberschreitende Treffen für deutsche und französische Projektträger organisiert.
Diese Art der zweisprachigen Veranstaltung hat es ermöglicht, den Dialog zwischen französischen und deutschen Gründern und jungen Unternehmern zu öffnen und fand mit fünf Treffen über den Zeitraum von März bis November 2013 statt.
Source image  © Style Clips

Catherine TRAUTMANN, Europaabgeordnete, antwortet 5 Fragen :

Start Hop : Was halten Sie, als Europaabgeordnete, von diesem grenzüberschreitenden Dispositiv?

Catherine TRAUTMANN - Europaabgeordnete: «Die Gründertreffen, die von StartHop organisiert werden, sind ein innovatives Programm, und ich glaube, man sollte diese Dimension besonders unterstreichen. Bisher haben wir die Vision eines grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes  angebahnt, aber da wir unsere Zielsetzung auf das Unternehmertum konzentriert haben, ist es normal offen für alle sein zu wollen, die ein Projekt entwickeln möchten und eine Aktivität gründen.  Dies ist natürlich ein Weg die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, aber es ist auch eine Möglichkeit, Aktivitäten zu entwickeln, Arbeitsplätze zu schaffen, den wirtschaftlichen Reichtum unseres grenzüberschreitenden Gebietes zu steigern.
Es gemeinschaftlich, von deutscher und französischer Seite aus anzugreifen, vermehrt die Möglichkeiten Chancen zu vervielfachen, soweit man frühzeitig auf den französischen Markt, deutschen Markt gehen kann und über einen viel größeren Einfluss verfügen kann.
Es ist auch ein Weg, auf den sehr starken Fokus der europäischen Ebene zu reagieren: Unterstützung der kleinen und mittleren Unternehmen, Unterstützung für Unternehmensgründungen und natürlich die europäische Dimension, die  Grenzüberschreitung betreffend.
Deshalb schaut die Europäische Kommission mit Interesse auf die Gründertreffen: 190 bekannte Projekte, zwanzig schon gegründet, das ist eine sehr beeindruckende Rate von Interesse, von Erfolg und ich denke, es weist die Dynamik, die wir in unseren geografischen Gebiet haben, vor.»

Start Hop: Und welche Bedeutung hat diese Innovation auf der lokalen Ebene, im Gebiet des Eurodistrikts?

Catherine TRAUTMANN : «Das Gebiet des Eurodistrikts ist ein Sektor mit struktureller Konsistenz, recht großer Vielfalt von Aktivitäten und auch ziemlich starken Bedürfnissen :
Produktionsbedarf,  Dienstleistungsanforderungen.
Bisher hatten wir letztendlich nur wenig Überblick, diesen Arbeitsmarkt und seine Organisation betreffend. Als wir die Woche des europäischen Unternehmers im Rahmen der Sozial-und Solidarwirtschaft aufnahmen sowie die Woche des Auftragnehmers, waren unserer Freunde und Nachbarn zu Anfang bei der ersten Edition nicht wirklich davon überzeugt, und jetzt läuft alles: im zweiten Jahr, fanden sie, dass es ein Erfolg war, jetzt im dritten Jahr, beteiligen sie sich voll und ganz.

Nach einem Projektjahr, ist Start Hop eine Emanation dieses Schrittes der Unterstützung des Unternehmertums, wir können, den Zustand zu beurteilen, aber nur wenn wir ihn weiterführen. Es ist eine lokale Initiative und somit eine spezifische Initiative des Eurodistrikts. Die Finanzierung ist überwiegend auch lokal und daher sehen wir, dass der Slogan the Europtimist der Straßburger Stadtgemeinschaft nicht nur ein Slogan ist, es ist eine Art zu handeln , es bedeutet 1 + 1 = 3, ist, das heißt  ein französischer Arbeitsmarkt, ein deutscher Arbeitsmarkt, Projektträger auf beiden Seiten, das  bringt eine zusätzliche Chance, so gesagt 3.»

Start Hop : Hätten Sie Vorschläge für das Jahr 2014 zu unterbreiten, sehen Sie Perspektiven für das diesjährige Pilotjahr? Was könnten wir eventuell konkret den grenzüberschreitenden Unternehmern anbieten?

Catherine TRAUTMANN : «Ich denke, was für sie wichtig ist, ist die Unterstützung die wir heute anbieten, sobald das Projekt bekannt ist und wenn es interessant ist, und sobald sie die Möglichkeit haben zu starten,
Diese Unterstützung ist von unschätzbarem Wert, um den Standort zu finden, an dem man sich entwickeln kann, eine Stelle an der man auch die Kredite beschaffen kann, und eventuell auch Kunden interessieren kann. Danach ist eine Sache der Resonanz, der Kommunikation, des Coaching, der Projektbegleitung.
Dank mehrerer Initiativen, dieser, aber auch der Aktion der wirtschaftlichen Entwicklung in unseren Arbeitervierteln, der Aktion zur Projektentwicklung mit zwei Mithilfen, die wir Tango und Scan nennen, haben wir gesehen, dass man klein anfangen kann um grösser zu werden. Somit ist der zweite Schritt, nach dem Erkennen des Projekts und dem geweckten Interesse, im Grunde die Begleitung.

Und somit meine ich, dass wir hier eine gemeinsame deutsch-französische Arbeit leisten sollten. Dank der Bemühung, die Verwaltung des Arbeitsmarktes und die Kompetenzen im Bereich des grenzüberschreitenden Eurodistrikts betreffend, haben wir auch die Möglichkeit, genau zu sehen, wie Projekte sich in einem Kontext entwickeln können, wo sie früher oder später mal  Mitarbeiter, Unterstützung oder neue Kompetenzen brauchen.
Wir haben festgestellt, dass die Unternehmensprojekte oft sehr gut sind, die Bedingung für Erfolg ist das Wachstum. Und so haben wir das doppelte Ziel, der Arbeitsplatz, der durch die neue Aktivität entsteht, aber gleichzeitig Wachstum, das Wachstum des Unternehmens, das natürlich zum Erfolg führt.»


Start Hop : Glauben Sie, dass wir möglicherweise dieses Gebiet überschreiten können, anders kommunizieren sollten und so dieses Dispositiv in Frankreich und Deutschland bekannter machen?

Catherine TRAUTMANN : «Was sicher ist, was ich feststelle, ist , dass es im Grunde bereits eine Art von spontaner Werbung über die Projektträger gibt. Je glücklicher die Leute über den erhaltenen Empfang und den Verlauf sind und je mehr sie darüber reden, desto mehr wird es im Grunde ein bisschen zu einem Lauffeuer.
Mit unseren derzeitigen Fähigkeiten, können wir uns nicht zu sehr auf einem größeren Gebiet verbreiten, es sei denn, diese Art voranzugehen ist gut etabliert, und ich bin dafür, dass wir auf möglichst nachhaltige Weise die Erfahrungen festigen . Dann können wir an andere Partnern und Möglichkeiten denken, den derzeitigen Umkreis eventuell zu überschreiten.

Und was ich sehr interessant finde, mit Blick auf gewisse Vorteile dieser Aktion, ist, dass die europäische Ebene mit der lokalen Ebene verbunden wird. Wir wurden von der Europäischen Kommission schneller als auf nationaler Ebene identifiziert. Ich glaube es liegt an dem grenzüberschreitenden Charakter der eben die DNA dieses Projektes bewirkte und der auch ein Stimulationsfaktor ist. Wir sehen in die Zukunft und wenn man will, dass Projekte vorgeschlagen werden können und gelingen, muss man Fähigkeiten zur Lösung der wirtschaftlichen und sozialen Krise, in der wir derzeit sind, finden. Also denke ich, dass es somit ein Aufputschmittel ist, das die Stimmung unseres Arbeitsmarktes verbessert.

Aus diesem Grund sollte man im Bereich der Kompetenzen, Arbeitsplätze und Tätigkeiten bleiben, denn das gehört auch zur Erfolgsgarantie. Dies verhindert nicht von anderen identifiziert zu werden und in die Ferne zu schauen: Wenn Strasbourg nachgeahmt wird, umso besser. Unsere Vorlagen wurden bereits weit ausgiebig imitiert, aber was unsere eigene DNA auf dem deutsch-französischen Gebiet angeht, im Bereich der gemeinsamen Entscheidungen mit unseren Nachbarn bei Fragen, ist es unsere eigene Art und Weise und aus dieser Sicht ist sogar die Administration des Dispositivs innovativ.»

Start Hop : Ich möchte die deutsch-französischen Wörter ansprechen: Wie kann man diese letzte Barriere für Unternehmer überwinden, die Sprachbarriere? Haben Sie eine Einstellung zu Lösungen, um Wettbewerbsfähigkeit auf einem Grenzgebiet zu verbessern?
Catherine TRAUTMANN : «Die Frage der Sprache ist eine absolut wichtige Frage. Wir haben es bereits im  Wettbewerbsfaktor und im Geschäftsbedarf bemerkt: um einzustellen und gleichzeitig für neue Unternehmer, die sich auf beiden Seiten des Rheins niederlassen wollen. Somit ist es eine Priorität. Wir haben mit der französischen IHK, die Ausbildungen anbietet, gesprochen.

Wir haben es auch als Prioritätsaktion erwähnt, die vom Eurodistrikt und alle Beteiligten getragen werden kann. Ich denke, heute wurde die Frage auf dem Niveau der Verantwortlichen im Ministerium und der Arbeitsbehörden beider Ländern gestellt, um wirklich zu erreichen, allen die Chancen zu bieten, sich  zu entwickeln und in Deutschland oder Frankreich arbeiten zu können. Chancen für ein erfolgreiches Projekt zu vergrößern. Die Sprache beginnt in der Schule. Ich bin seit langem aktiv damit Franzosen und Europäer drei Sprachen erlernen: ihre eigene, die unumgängliche englische und die Sprache des Nachbarn.

In Frankreich haben wir mehrere Nachbarn, aber für uns ist es selbstverständlich Deutsch.  Ich bin kein gutes Beispiel, aber je früher man lernt, umso besser ist es, da man sofort die Struktur der Sprache integriert und dies vieles  erleichtert.»


Source image  © Style Clips

EN SAVOIR PLUS : 
www.starthop.fr
www.starthop.eu